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Bildungsprogramm für Lebenslanges Lernen
Ab 2007 wird eine neue Programmgeneration, das Europäische Programm für Lebenslanges Lernen, den bisherigen Bildungsprogrammen LEONARDO DA VINCI und SOKRATES nachfolgen und Maßnahmen zur Förderung der beruflichen und allgemeinen Bildung umfassen.
Die neue Programmgeneration soll durch die Förderung des lebenslangen Lernens dazu beitragen, dass sich die Gemeinschaft zu einer fortschrittlichen Wissensgesellschaft mit nachhaltiger wirtschaftlicher Entwicklung, mehr und besseren Arbeitsplätzen und größerem sozialem Zusammenhalt entwickelt.
Neue Programmstruktur
Das neue Bildungsprogramm für Lebenslanges Lernen umfasst vier Unterprogramme: Schulbildung (Comenius), Hochschulbildung (Erasmus), Berufsaus- und Weiterbildung (Leonardo da Vinci) und Erwachsenenbildung (Grundtvig) und wird vervollständigt durch Querschnittsprogramme (politische Zusammenarbeit, Sprachenlernen, IKT, Verbreitung) sowie ein neues Programm (Jean Monnet) mit Schwerpunkt auf der europäischen Integration.
Das Programm für lebenslanges Lernen
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Comenius
(Schulische Bildung) |
Erasmus (Hochschulbildung / berufliche Bildung auf tertiärer Ebene) |
Leonardo da Vinci
(Berufliche Bildung) |
Grundtvig
(Erwachsenenbildung) |
Querschnittsprogramm
(Politische Zusammenarbeit; Förderung des Sprachenlernens; Entwicklung innovativer IKT-basierter Inhalte; Verbreitung und Nutzung der Ergebnisse) |
Jean Monnet-Programm
(Aktion Jean Monnet, europäische Einrichtungen, europäische Vereinigungen) |
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Der integrierte Ansatz ist so konzipiert, dass er zum Einen die notwendige Kontinuität der in der Vergangenheit erzielten Erfahrungen gewährleistet, zum Anderen die Kohärenz und die Synergien zwischen den konstituierenden Bestandteilen erhöht, um dadurch eine größere und flexiblere Anzahl von Maßnahmen noch effizienter zu unterstützen.
In der nächsten Programmgeneration werden neben den Mitgliedstaaten der EU, den EWR-/EFTA-Ländern und den Kandidatenländern und der Türkei auch die Schweiz und die westlichen Balkanstaaten teilnahmeberechtigt sein.
Neue Vorgaben
Der Vorschlag der Europäischen Kommission für das Programm sieht eine deutliche Zunahme der Mobilitätsaktionen für einzelne Bürgerinnen und Bürger sowie von Partnerschaften zwischen Institutionen vor.
Die Europäische Kommission ist der Auffassung, dass die neue Programmgeneration ein geeignetes Instrument für die Realisierung des Ziels darstellt, die EU bis 2010 zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum zu machen und setzt folgende Vorgaben:
Comenius: Während der Laufzeit des Programms sollen 3 Millionen Schülerinnen und Schüler an gemeinsamen Bildungsaktivitäten teilnehmen.
Erasmus: Bis 2012 sollen mindestens 3 Millionen Personen an der Studierendenmobilität im Rahmen von Erasmus und seinen Vorgängerprogrammen teilgenommen haben.
Leonardo da Vinci: Die Anzahl von Praxisplätzen in Betrieben und Berufsbildungszentren in einem anderen EU-Land soll bis Ende der Laufzeit auf 80000 pro Jahr ansteigen.
Grundtvig: 7000 Studierenden in der Erwachsenenbildung soll bis 2013 pro Jahr ein Auslandsstudium ermöglicht werden.
Budget und Start des neuen Programms
Für eine Laufzeit von 7 Jahren beträgt das Gesamtbudget für das neue LLL Programm 6,97 Milliarden Euro. Für die einzelnen Unterprogramme sind die folgenden Mindestanteile vorgesehen:
| Comenius: 13% |
| Erasmus: 40% |
| Leonardo da Vinci: 25% |
| Grundtvig: 4% |
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Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter: www.lebenslanges-lernen.at.
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News & Aktuelles |
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20.12.2006 Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen — LLP
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Rückblick |
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26.01.2007 EU Programm für Lebenslanges Lernen - Informationstage in den Bundesländern
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